• Lahmheiten, für die keine erkennbare Ursache gefunden werden kann
  • Arthrosen
  • Rückenbeschwerden
  • Schmerzhafte Erkrankungen der Halswirbelsäule
  • Nach Unfällen wie Beißunfälle oder Autounfälle; diese führen oft zu einer Stauchung der Wirbelsäule
  • Bewegungsstörungen bei Welpen und Junghunden
  • Erhaltung der Beweglichkeit bei älteren Tieren
  • Chronische Harnwegsinfektionen
  • Inkontinenz
  • Chronische Magen-Darm Beschwerden, z.B. Verstopfung oder Durchfall
  • Insuffizienzen der inneren Organe wie Niere oder Leber
  • Unterstützend bei Verhaltenstherapieen

 

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Bei der Osteopathie handelt es sich um eine ganzheitliche Therapiemethode, die den gesamten Körper mit einschließt.

Das Ziel dieser Therapiemethode ist es, Spannungen im Körper aufzusuchen und diese mit den Händen zu lösen. Solche Spannungen können entweder direkt an einem erkrankten Körperabschnitt auftreten, z.B. ein Gelenk mit Arthrose, oder als Folge einer Erkrankung in einem anderen Körperbereich, zum Beispiel im Hals-Brustwirbelbereich bei Harninkontinenz. Da der gesamte Körper inklusive seiner Organe und Körperhöhlen mit bindegewebigen Häuten und Bändern durchzogen ist, setzen sich einmal entstandene Spannungen weiter fort und können zu chronischen Beschwerden führen, sofern sie nicht behoben werden.

Die Tiere empfinden diese Behandlung durchweg als sehr angenehm. Oft schlafen die Tiere gegen Ende der Behandlung fast ein. Bei Pferden zeigt ein ausgeprägtes Gähnen die Entspannung an.

Bei Tieren mit Arthrose an den Gelenken oder der Wirbelsäule ist es sinnvoll, ca. alle 2 – 3 Monate eine osteopathische Behandlung durchführen zu lassen. Dadurch kommt es zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität der betroffenen Tiere.

Osteopathie bei Pferden

Je nach erhobenem Befund können folgende Methoden zum Einsatz kommen:

  • Weichteiltechniken
  • Gelenksmobilisationstechniken
  • Impulstechniken (HVLA)
  • Craniosakrale Techniken
  • Energetische Techniken

 

Befund

Fallbericht Eddi, Labrador, 7 Jahre, Einsatz in der Jadg und Dummyarbeit

Wie Osteopathie helfen kanncarron fuer eddie

Eddie, ein 7 Jahre alter Labradorretriever wurde wegen unrundem Gangbild und phasenweise auftretender Lahmheit des rechten Hinterbeines vorgestellt. 2 Jahre zuvor mussten Eddie am rechten Hinterbein die beiden äusseren Zehen wegen einer Knochenentzündung abgenommen werden. Mittlerweile konnte er das Bein gut belasten war jedoch bei der Benutzung des Hinterbeines immer noch deutlich eingeschränkt. Bei der Untersuchung fiel sofort auf, dass sich das rechte Sprunggelenk weder beugen noch strecken liess und die beiden darüberliegenden Gelenke (das Knie und die Hüfte) ebenfalls recht unbeweglich waren. Nach Behandlung dieser zwar schlecht beweglichen aber an sich gesunden Gelenke verbesserte sich das Gangbild von Eddie erheblich. Beim Nachtermin zeigte er wie zu erwarten eine Lahmheit am diagonalen linken Vorderbein. Hier waren aufgrund der Schonhaltung hinten rechts das Schultergelenk links und die unteren Bereiche der Halswirbelsäule sehr fest. Auch diese Einschränkungen konnten mit osteopathischen Techniken gelockert werden.

 

Fazit

Natürlich liegt die Ursache für Eddies Einschränkung an der nicht mehr voll funktionsfähigen rechten Hinterpfote. Jedoch sind die anderen Gelenke des Hinterbeines (Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk) in der Lage einen Teil des Funktionsausfalles zu kompensieren - dies ist aber nur möglich wenn sie gut beweglich sind und bleiben. In einem solchen Fall macht es Sinn alle paar Wochen oder Monate eine Behandlung durchzuführen.